Sporttherapeut

Ausbildungsdauer 9 Monate (Summe der drei Maßnahmen)
Präsenzphasen

24 Präsenztage vor Ort (Summe der drei Maßnahmen)

Prüfung

3 schriftliche und mündliche Abschlussprüfungen (in Summe)

Zulassung

Die einzelnen Maßnahmen sind staatlich geprüft und zugelassen.

Zulassungsnummer 7289815, 7312717
Anerkennung

Vom Rehasport Deutschland e.V. (RSD) zur Verlängerung der Berechtigung zum Leiten von Rehasportgruppen anerkannt.

Qualifikationsstufe

DQR/EQR Qualifikationsstufe 5

DIN-Norm 33961 Niveau 5
Voraussetzungen

Der Sporttherapeut ist eine modularisierte Ausbildung. Er wird automatisch verliehen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind.

Mindestalter 18 Jahre

Fitnesstrainer B-Lizenz

Athletiktrainer A-Lizenz

Rehabilitationstrainer A-Lizenz

Veranstaltungsorte Berlin, Bochum, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Kiel, Köln, Leipzig, München, Nürnberg, Rheine, Stuttgart, Wiesbaden

Weitere Informationen

Bewegungsmangel, Stress, körperliche Überforderung oder eine schlechte Betreuung im Amateur- oder Leistungssport mindern die Leistungsfähigkeit oder führen zu chronischen und degenerativen Erkrankungen. Die medizinische Betreuung der betroffenen Personen ist hierbei oft mangelhaft, denn in den meisten Fällen ist nicht nur eine gezielte bewegungsorientierte Intervention vonnöten, sondern auch eine zielgerichtete Verhaltensumstellung.

Diese modularisierte Maßnahme vermittelt Dir alle notwendigen Kenntnisse und Kompetenzen, um mittels präventiver Bewegungsprogramme das Aktivitätsniveau der Betroffenen zu erhöhen, die Beeinträchtigungen und Leiden von Patienten durch rehabilitative Maßnahmen nachhaltig und langfristig zu lindern und durch sportartspezifische Trainingsprogramme das Leistungsniveau von Sportlern zu verbessern.

  • Der "Sporttherapeut"
    • Arbeitsplatz und Berufsbeschreibung
    • Anforderungsprofil und notwendige Kompetenzen
    • Gesprächsführung, Kommunikationsstile und Beratung
    • Marktübersicht, Fortbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen
  • Körperliche und psychische Belastungen der Gegenwart
  • Gesundheitssystem in Deutschland
    • Bedeutung der demographischen Entwicklung
    • Krankheitskosten, Strukturelle Veränderungen und Zukunftsperspektive
    • Grundlagen der Gesundheitsförderung nach §20 SGB
  • Humanbiologische und medizinische Grundlagen
  • Bewegungslehre, Biomechanik und grundlegende menschliche Bewegungsmuster
    • Physikalische Gesetzmäßigkeiten
    • Der Körper als funktionelle Einheit
    • Körper-Archetypen nach Starrett
  • Klassische Trainingslehre
    • Prinzipien, Normativa, Steuerung und Methoden
    • Kraft-, Ausdauer-, Schnelligkeits-, Beweglichkeits- und Koordinationstraining
  • Diagnostik der motorischen Fähigkeiten
    • Muskelfunktionsdiagnostik
    • Beweglichkeits-, Ausdauer- und Schnelligkeitsdiagnostik
    • Funktionelle Bewegungsdiagnostik mittels Functional Movement Screen (FMS)
  • Präventives Training zur Gesundheitserhaltung und -förderung
    • Primärpräventives Training nach §20
    • Verletzungsprophylaxe
    • Wirbelsäulenngymnastik und Rückenschule
  • Funktionelles Training
    • Heranführende Übungen und Bewegungsvorbereitung
    • Mobilisierungs- und Stabilisierungstechniken
    • Training von Beweglichkeit, Mobilität und Agilität
  • Primal Movements und Animal Athletics
  • Sling Trainer, Kettlebell, Sandbag und Battling Rope
    • Vor- und Nachteile
    • Technik- und Bewegungsschulung
  • Outdoor Training
  • Regenerative Maßnahmen
    • Kinesiologiches Taping
    • Faszien Training
  • Medizinische Trainingstherapie, Rehabilitation und rehabilitatives Training
    • Rechtliche, organisatorische und personelle Voraussetzungen
    • Planung und Steuerung des Physical Rehabilitation Training
  • Orthopädische Erkrankungen und Sportverletzungen
    • Ursachen, Pathologie, Anatomie und Biomechanik
    • Therapie, indikationsspezifische Übungsauswahl und Gerätehandling
    • Wirbelsäule: Morbus Scheuermann, Morbus Bechterew, Spondylolisthesis, Spinalstenose, Spondylarthrose, ISG-Syndrom, Bandscheibenschaden (Prolaps, Protrusion und Sequestration), Wirbelfraktur, Wirbeltumor, etc.
    • Schulter: Impingement-Syndrom, Schultereckgelenkssprengung, Schulterluxation und Schultergelenksarthrose
    • Ellenbogen: Epicondylitis humeri radialis (Tennisellenbogen) und - medials (Golferellenbogen)
    • Hüfte: Hüftgelenksarthrose und Hüft-TEP
    • Knie: Kreuzband-Ruptur, Meniskusläsion, Patellaluxation, Chondropathia patellae, Knie-TEP und Kniegelenksarthrose
  • Verletzungen der Muskulatur: Muskelkater, Muskelfaserriss und Muskelfasrerbündelriss
  • Verletzungen der Bänder: Bänderdehnung und Bänderriss
  • Erkrankungen der inneren Organe
    • Ursachen, Pathologie, Anatomie und Therapie
    • Therapie, indikationsspezifische Übungsauswahl und Gerätehandling
    • Diabetes mellitus, Hypertonie, KHK, Übergewicht und Adipositas

Dieser Lehrgang richtet sich an ...

  • Personen, die ihre Kenntnisse in der Sportwissenschaft, Sportmedizin, Ernährung, Trainings- und Bewegungslehre, Diagnostik, Athletik und funktionelles Training, Entspannung, Regeneration, Prävention und Rehabilitation erweitern möchten.
  • Personen, die durch diese anerkannte Berufsausbildung die Einstellungschancen in der Gesundheits- Sport- und Fitnessbranche erhöhen möchten.
  • Sportler und Athleten jeglicher Sportart, die neue Trainingsmöglichkeiten im Fitnessstudio, z.B. mit Kleingeräten oder aus dem Bereich der Prävention und Rehabilitation, kennenlernen möchten.

Deine persönlichen Vorteile ...

  • Fitnesstrainer B-Lizenz, Rehabilitationstrainer A-Lizenz und Athletiktrainer A-Lizenz: Staatlich geprüfte und zugelassene Lizenzen - national und international anerkannt!
  • Die Fitnesstrainer B-Lizenz, Rehabilitationstrainer A-Lizenz und Athletiktrainer A-Lizenz sind gezielt vom Rehasport Deutschland e.V. (RSD) zur Verlängerung der Berechtigung zum Leiten von Rehasportgruppen anerkannt.
  • Nachhaltiger Präsenzunterricht - höherer Lernerfolg gegenüber Onlinemaßnahmen!
  • Hoher Anteil an praktischen Einheiten - direkter Bezug zur Praxis!
  • Dozenten mit hoher Vermittlungskompetenz, Begeisterungsfähigkeit und langjähriger Berufserfahrung!

Die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Sporttherapeuten impliziert nicht automatisch die Berechtigung diesen auch als Heilberuf auszuüben. Bei nicht vorhandener Grundqualifikation und/oder Heilerlaubnis darf keine (Sport-)Therapie/Behandlung angeboten werden. Die (Sport-)Therapie/Behandlung muss bei vorliegenden Erkrankungen und/oder Verletzungen ausgeschlossen werden und in die fachkundigen Hände der entsprechenden Heilberufe gelegt werden.

Die Ausbildung zum Personal Trainer der ASGE ist die umfangreichste und gehaltvollste Maßnahme auf dem deutschen Markt. Diese setzt sich aus den folgenden verpflichtenden Einzellizenzen zusammen.

Fitnesstrainer B-Lizenz
Fitnesstrainer A-Lizenz
Ernährungscoach
Personal Trainer

Zusätzlich müssen mindestens zwei der folgenden drei Ausbildungen besucht werden.

Athletiktrainer A-Lizenz
Rehabilitationstrainer A-Lizenz
Entspannungstrainer

Wie können wir helfen?

Unsere Ansprechpartner stehen für telefonische Beratungen und Rückfragen an den Standorten Hamburg und Nürnberg gerne zur Verfügung.

+49 (0) 40 49207771